Armbrustschiessen in Dübendorf 2019


Die Sieger: Marc Lehmann (links) und Nils Spöri.
Die Sieger: Marc Lehmann (links) und Nils Spöri.

Da ich am letzten Ausschiesset den vom Thuner Stamm von Zürich gestifteten General-Guisan-Preis gewinnen konnte, wurde ich zum traditionellen Armbrustschiessen in Dübendorf eingeladen.

 

Gerne nahm ich diese Einladung an und machte mich mit meinen Eltern auf den Weg. Nachdem wir den versteckten Schiessstand gefunden hatten, wurden wir herzlich begrüsst. Mit einem Gipfeli wurde der kleine Hunger von der Anreise gestillt.

 

Bald schon ging es zum Schiessen. Zuerst wurde mir von Mitgliedern des Armbrustschützenvereins Dübendorf alles erklärt, denn die Handhabung unterscheidet sich von der mir bekannten Armbrust im Thuner Knabenschützenhaus. Es wird sitzend aufgelegt geschossen, und nebst dem Visier gilt es auch noch eine Wasserwaage an der Zielvorrichtung zu beachten! Bald schon durfte ich mehrere Probeschüsse abgeben.

 

Als ich mich bereit fühlte, konnte ich das Wettkampfprogramm schiessen. Es lief mir, für das erste Mal mit dieser Art Armbrust, einigermassen gut. Nachdem ich das Programm «Thuner Stich» beendet hatte, kam ich zum «Fulehung-Schuss». Jeder Schütze hat dabei einen einzigen Schuss, um auf einer Abbildung vom Schloss Thun einen kleinen Kreis möglichst mittig zu treffen. Dies ist vergleichbar mit dem Gesslerschiessen in Thun. Obwohl ich den Kreis über die Distanz von 30 Metern mehr erahnen als sehen konnte, zog ich den Abzug. Zu meinem Erstaunen landete der Pfeil fast genau in der Mitte des zutreffenden Kreises. Ich glaube man könnte es auch als Anfängerglück bezeichnen. Wie gut würden wohl meine Mitschützen treffen?

 

Beim anschliessenden Mittagessen kamen wir untereinander immer wie mehr ins Gespräch, alte Bekanntschaften wurden gepflegt und neue entstanden. Bei feinen Grillspezialitäten und einem reichhaltigen Salatbuffet fand jeder etwas, das ihm schmeckte. Das Dessertbuffet war auch super. Verschiedene Cakes und andere Leckerbissen standen zur Auswahl.

 

Nach kurzweiligen Gesprächen mit ehemaligen Thuner Kadetten und früheren Guisan-Gewinnern nahm Werner Schuler, der Stammvater, die Rangverkündigung vor. Der Thuner Stich – 5 Schüsse auf die Zehnerscheibe – wurde von Marc Lehmann vor Heinz Badertscher und Werner Schuler gewonnen. Den Wettkampf um den Fulehung-Schuss konnte ich zu meinem Erstaunen für mich entscheiden. Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals herzlich für die Einladung nach Dübendorf, wo ich einen spannenden Tag verbringen und interessante Menschen kennenlernen durfte. Es lohnt sich den General Guisan Preis zu gewinnen…

 

Nils Spörri – General Guisan Preisgewinner 2019


Impressionen